Akupunktur ist eine Behandlungsmethode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), bei der durch Nadelstiche an bestimmten Punkten des Körpers – den so genannten Akupunkten – der Energiefluss ins Gleichgewicht gelangt und somit eine therapeutische Wirkung erzielt wird. Als eine Alternative zur Schulmedizin findet die Akupunktur in unserer Gesellschaft zunehmend größere Akzeptanz und wird immer populärer. Sogar die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen heute die Kosten für Akupunktur bei Knie- und/oder Rückenschmerzen, während die privaten Krankenkassen in den meisten Fällen sogar die Gesamtkosten übernehmen.

Eine zusätzliche Qualifikation in Akupunktur ist deshalb besonders für ÄrztInnen und HeilpraktikerInnen interessant: Neue Behandlungsansätze können zusätzliche therapeutische Erfolge bedeuten, was dann wiederum mit zusätzlichen Einnahmen für die Praxis verbunden ist.

Die Kunst der Akupunktur

Wir gehen in unserer Akupunktur-Ausbildung detailliert auf die Grundlagen-Lehre ein, die unter anderem die Meridianlehre und Nadeltechniken umfasst.

Akupunktur gilt als die höchste Kunst der TCM – einfach zu erlernen, aber sehr schwer zu beherrschen. Deshalb gehen wir in unserer Akupunktur-Ausbildung detailliert auf die Grundlagen-Lehre ein, die unter anderem die Meridianlehre und Nadeltechniken umfasst. Wir stellen Zusammenhänge her mit den entsprechenden Pathologien unter anderem von Leber und Gallenblase, Herz und Dünndarm und Lunge und Dickdarm und vertiefen das Erlernte mit Patienten-Fallbeispielen und Differentialdiagnosen.

Natürlich kommt neben dem theoretischen Wissen auch die Praxis nicht zu kurz: Die Ausbildungs-Nachmittage nutzen wir oft für Akupunktur-Übungen, um die morgens erlernte Theorie gleich in die Praxis umzusetzen. Und sobald der Wissensstand der Klasse es erlaubt, integrieren wir möglichst viele klinische Fälle in den Unterricht.

Unser Anspruch an die Ausbildung ist es, unseren Schülerinnen möglichst viel theoretisches und praktisches Wissen zu vermitteln, so dass sie das Erlernte sofort in ihren klinischen Alltag integrieren können.

Akupunktur als wichtiger Teil des großen Ganzen

Bei einem schmerzenden Knie kann das gezielte Setzen von Akupunkturnadeln schnell zum Erfolg führen. Die weitaus größeren Erfolge lassen sich jedoch erzielen, wenn vor der Behandlung eine ausführliche Diagnostik erstellt und die Akupunktur mit der Einnahme von chinesischen Kräutern kombiniert wird – interessanterweise werden in China sehr viel häufiger Kräuter als Therapieform angewendet als Akupunktur.

Somit macht eine Akupunktur-Ausbildung vor allem dann Sinn, wenn sie Teil einer umfassenden TCM-Ausbildung ist, weil dort nicht nur die Behandlung, sondern auch die Diagnostik gelehrt wird.

In unserer TCM-Grundausbildung wollen wir unseren SchülerInnen ein möglichst breites Spektrum der Heilmethoden der traditionellen chinesischen Medizin bieten.

Daher unterrichten wir die gesamten Grundlagen der chinesischen Philosophie, die diagnostischen Fertigkeiten der Puls,- Zungen und Gesichtsdiagnostik, sowie die Pathologie und Differentialdiagnose. Ebenso bilden wir sie in den therapeutischen Säulen der Akupunktur, Kräutermedizin und Diätetik aus um in der Praxis eine ganzheitliche Behandlung mit den größtmöglichen Erfolgsmöglichkeiten an bieten zu können.

So umfassend sind die Inhalte unseres Avicenna-Ausbildungsprogramms:

  • Astrologie des I Ging
  • TCM Ernährung/Diätetik – eines der Haupttherapieverfahren
  • Anatomie des Menschen: Die Meridian Lehre – Jing Luo
  • Die Physiologie des Menschen bzw. die Physiologie der inneren Organe
  • Die Vier Diagnose-Methoden der TCM: Puls, Zunge, Pharmakologie & Akupunktur
  • Die Therapieverfahren der TCM
  • TCM Mindmapping (Bian Zheng) & San Bao Bian Zheng
  • Die Pathologie – Symptome & Syndrome
  • Die Verordner Linie – Diolosa Linie (DL)
  • Pharmakologie – Chinesische & Westliche Kräuter
  • Akupunktur / Akupressur
  • Differentialdiagnostik und die Fachbereiche
  • Praktikum an der TCM Universität in Chengdu/China (optional)

Unsere Ausbildung richtet sich besonders an ÄrztInnen, HeilpraktikerInnen, PhysiotherapeutInnen, ApothekerInnen, PharmazeutInnen und alle, die in Heilberufen arbeiten und daran interessiert sind, auf ein fundiertes theoretisches und praktisches Wissen in der TCM zurückgreifen zu können.

Vorteile unserer Ausbildung

Claude Diolosa gehört zu den erfahrensten Lehrern für die traditionelle chinesische Medizin in Europa.

Die Expertise von Claude Diolosa

Claude Diolosa gehört zu den erfahrensten Lehrern für die traditionelle chinesische Medizin in Europa. Seit vielen Jahren bildet er ÄrztInnen, HeilpraktikerInnen und TherapeutInnen an unseren Standorten in  Zürich, Wien und Freiburg aus. Mittlerweile ist Claude Diolosa Gastprofessor an der TCM-Universität Chengdu in China.  Während seinen zahlreichen Aufenthalten in China hat er die TCM von Grund auf erlernt und vermittelt ihre Inhalte in seinem Unterricht verständlich und praxisnah. Und genau das ist auch unser Anspruch an unsere TCM-Ausbildung.

Praxis und klinikorientiertes Lernen

Unser Ziel ist es, dass unsere Absolventen nach erfolgreichem Abschluss eine eigenständige Praxis erfolgreich leiten können. Zudem kann ein Absolvent unserer TCM-Ausbildung im Rahmen eines Praktikums in China von dem Wissen der chinesischen Professoren vor Ort profitieren. Deshalb unterrichten wir auch von Anfang an chinesische Kräuter, da SchülerInnen nur mit diesem Wissen die Strategien und Behandlungsmethoden der Professoren in China nachvollziehen können.

TCM-Mindmapping

Das TCM-Mindmapping hat Claude Diolosa über die Jahre entwickelt. Ihm ist es gelungen, aus den vielen Gesetzmäßigkeiten der TCM ein einheitliches diagnostisches Verfahren herauszuarbeiten, das die möglichen Entwicklungen einer Erkrankung erklären kann:

Die Energetik des Körpers ist nicht wahllos, sondern erfolgt über Verbindungen, die in der TCM beschrieben sind, wie zum Beispiel das 6-Schichten-Model, die Organzeit oder die Innen- und Außen-Verbindung in einem Element.

Diese einzigartige Herangehensweise vermittelt unseren TCM-TherapeutInnen ein wertvolles Handwerkszeug für den klinischen Alltag.

Umfassende Betreuung zwischen den Kursen

In unserer neuen Ausbildung haben wir besonders die Zeit zwischen den verschiedenen Kursblöcken optimiert. Während der gesamten Ausbildung haben die SchülerInnen die Möglichkeit, sich von einer WhatsApp-Gruppe begleiten zu lassen. Diese ermöglicht einen regen Austausch und fördert die Gruppendynamik: Die SchülerInnen können gemeinsam die Hausaufgaben und den gelernten Stoff besprechen und lernen, einen gemeinsamen Lösungsansatz zu finden, da in der Gruppe immer wieder Inhalte abgefragt und Fälle diskutiert werden.

Unsere Weiterbildungsmöglichkeiten – von der Kräuterausbildung bis zum Praktikum in China

Auch fertigen TCM-TherapeutInnen bieten wir ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm an. Neben dem schon bekannten Ausbildungsstandort Freiburg können Sie auch in Wien, Zürich oder Assisi Weiterbildungen mit uns oder Lehrern aus China an unseren Partnerschulen besuchen. Diese aufbauenden Kurse, wie die Kräuterausbildung oder die Differentialdiagnose, können Ihr Wissen weiter vertiefen, um noch mehr Sicherheit in der Praxis zu bekommen und sind unbedingt zu empfehlen. Wir veranstalten zu besonderen Themen auch einzelne weiterbildende Seminare wie Gynäkologie, Rheuma oder Dermatologie.

Außerdem haben Sie nach der Ausbildung die Möglichkeit, uns zu einem Praktikum an der TCM-University Chengdu in China zu begleiten. Die Kombination aus praktischem Arbeiten im Krankenhaus und theoretischem Unterricht am Nachmittag durch hochausgebildete chinesische Professoren ist ideal, um Ihre Kenntnis der chinesischen Medizin zu vertiefen.

Kosten

Das Avicenna Institut freut sich, zum ersten Mal eine vollständige vierjährige Ausbildung in zwei Teilen mit 25 Modulen anzubieten.

Die Ausbildungskosten betragen 12.500 €. Es ist selbstverständlich möglich, den Betrag in 49 Raten á 254 € mit einer Anzahlung von 520 € zu bezahlen, der Gesamtpreis beträgt in diesem Fall 12.966 €. Eine detaillierte Aufstellung unserer Ausbildungskosten findet Sie hier (direkter Link auf die entsprechende Seite hinterlegen).

Als Mitglied des Avicenna Fachverbands erhalten Sie vergünstigte Konditionen in Höhe von 10 %. Der Jahresbeitrag beträgt € 120.– pro Person/Jahr. Weitere Informationen finden Sie hier.

Neue Möglichkeiten in der Praxis

ÄrztInnen profitieren schon während der Ausbildung, da unsere Ausbildung bei der Ärztekammer registriert ist. Somit bekommen sie Weiterbildungspunkte angerechnet, die sie über die vierjährige Ausbildung hinweg mit genügend Weiterbildungspunkten versorgt.

Durch das neu gewonnene Wissen ergeben sich viele neue Möglichkeiten der Therapie, die auch als Igelleistungen angeboten werden können.

HeilpraktikerInnen haben sich nach der bestandenen Heilpraktiker-Prüfung ein großes Fachwissen erarbeitet, welches oft schwer umzusetzen ist. Mit unserer TCM-Grundausbildung erlangen sie eine Spezifizierung und das Wissen und die Sicherheit mit den Ansätzen der traditionellen chinesischen Medizin Menschen helfen zu können.

Für PhysiotherapeutInnen bietet die TCM eine weitere Behandlungsmöglichkeit und neue Ansatzpunkte, um auch Patienten mit hartnäckigen Beschwerden Schmerzfreiheit zu verschaffen.  Auch für PhysiotherapeutInnen, die aufgrund der körperlichen Anstrengung die therapeutische Arbeit nicht unendlich lange ausüben möchten, bietet die TCM eine hervorragende Alternative für die Zukunft. Viele Physiotherapeuten behalten ihre Praxis und stellen Physiotherapeuten ein – während sie selbst in der TCM-Praxis arbeiten, dient die Physiotherapie-Praxis als Ort der Akquise für die Patienten.

Sind Sie in anderen Heilberufen tätig, können Sie das Wissen der TCM in Ihre therapeutischen Kenntnisse mit einbinden und dadurch erweitern.

 

Wenn Sie Arzt, Heilpraktiker oder Physiothearpeut sind und sich für Traditionelle Chinesische Medizin interessieren, können wir Ihnen unsere TCM-Ausbildung ans Herz legen. Nähere Informationen finden Sie hier.