Das Avicenna Institut Freiburg hat sich auf die Ausbildung von TherapeutInnen für die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) spezialisiert. Die dreijährige Ausbildung umfasst insgesamt 15 Module und basiert auf der pädagogischen Erfahrung von Claude Diolosa.

Das Angebot reicht von der TCM Grundausbildung bis hin zu diversen Weiterbildungsmöglichkeiten an verschiedenen Standorten in der Schweiz, Österreich und Italien. Regelmäßig haben unsere SchülerInnen die Möglichkeit, ein Praktikum in China zu absolvieren. Es ist sogar möglich, offizielle und anerkannte Abschlüsse in China zu erlangen.

Ein Berufszweig, der in den TCM Ausbildungen immer gut vertreten ist, sind die PhysiotherapeutInnen. Woran liegt das?

 

PhysiotherapeutInnen im Alltag

Um PhysiotherapeutIn zu werden, muss man viel lernen und studieren – es gilt jeden einzelnen Muskel und über 200 Knochen zu büffeln. Der Bedarf an PhysiotherapeutInnen wird sicherlich weiter hoch bleiben, da die Menschen sich viel weniger bewegen als früher und einseitige Haltungen am Arbeitsplatz durch Bildschirmarbeit zunehmen. Die direkte Folge davon sind Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen.  PhysiotherapeutInnenn können hier sehr gut helfen, um diese Schmerzen zu beheben.

PhysiotherapeutInnen machen sich häufig mit einer Kassenpraxis und zusätzlichen Angeboten wie Rückenschule oder Yoga selbstständig. Natürlich gibt es auch viele Stellen im Angestelltenverhältnis, ob in Kliniken, physiotherapeutischen Praxen oder Sportstätten.

Es gibt aber auch Probleme in der täglichen Praxis: Die Behandlungen sind sehr eng getaktet, eine Behandlung geht selten länger als 20 Minuten. PhysiotherapeutInnen haben ein sehr großes medizinisches Wissen, doch meistens können sie nur Rezepte von Ärzten abarbeiten. Die durch das hohe Ausbildungsniveau vorhandenen Fähigkeiten können nicht immer umgesetzt werden. Und das, obwohl PhysiotherapeutInnen meistens das bessere praktische Wissen im Bereich des Bewegungsapparates haben.

Wer wird PhysiotherapeutIn?

Als Typ Mensch sind PhysiotherapeutInnen meistens sehr sportlich, hilfsbereit und gut organisiert. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) treffen diese Attribute auf das Holzelement zu.

Weitere Attribute, die dem Element Holz in der TCM zugeordnet werden, sind:

  • Freundlichkeit
  • Kreativität
  • Offenheit
  • bildhaftes Gedächtnis
  • Bewegungsdrang
  • Dynamik
  • Unabhängigkeit
  • Neugier

Aus diesen Zuordnungen lassen sich folgende Schlüsse ziehen:

  • Wir ordnen die PhysiotherapeutIn dem Element Holz zu.
  • Die Attribute Freundlichkeit und Dynamik sind im Arbeitsalltag sehr nützlich.

Es gibt aber auch das Streben nach Unabhängigkeit, das mit Neugier einhergeht. Die Neugier lässt  PhysiotherapeutInnen immer wieder nach Fort- und Weiterbildungen streben. Durch dieses Streben nach Unabhängigkeit machen sich PhysiotherapeutInnen gerne selbstständig oder genießen die Freiheiten, die ein Angestelltenverhältnis bietet. Besonders die zeitlichen Wochenstunden sind bei den angestellten PhysiotherapeutInnen meist sehr flexibel.

Das Element Holz in der TCM
TCM Ausbildung nach Claude Diolosa am Avicenna-Institut in Freiburg

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Weiterbildung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Die Weiterbildung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) liegt PhysiotherapeutInnen so nahe, da hier auch sehr viele Holz-Qualitäten gefragt sind. Die TCM ist sehr dynamisch, offen und viele Erklärungen sind bildhaft. Das gesamte chinesischen Volk wird dem Element Holz zugeordnet – um einem Chinesen etwas zu erklären, ist es daher besonders hilfreich, mit bildhafter Sprache zu arbeiten.

Durch die besonders guten anatomischen Kenntnisse sind PhysiotherapeutInnen auch sehr schnell fähig, die Kunst der Akupunktur zu erlernen und die Punkte zu lokalisieren. Durch unsere lange Erfahrung in der Ausbildung von PhysiotherapeutInnen haben wir immer wieder festgestellt, dass diese beiden Bereiche tatsächlich sehr gut zusammenpassen.

Neue Chancen mit der Weiterbildung in der TCM

Die TCM ist eine ganzheitliche Medizin, die über 2000 Jahre gewachsen ist und sich ständig weiterentwickelt. Der Körper wird als Einheit betrachtet und so können Körper, Geist und Seele für Erkrankungen ursächlich sein. Die Betrachtung geht hier weit über den Bewegungsapparat hinaus und bietet zahlreiche Möglichkeiten, chronische und Zivilisationserkrankungen zu therapieren. Auch der Bewegungsapparat kann durch die Meridianlehre in einem anderen Licht betrachtet werden. Die gerade sehr beliebte Faszien-Therapie spiegelt sich in dem Wissen der TMM-Meridiane (tendomuskuläre) wieder und kann sehr gut mit Akupunktur behandelt werden.

Vorteile der Kombination PhysiotherapeutIn und TCM

Immer wieder sieht man sich mit der Situation konfrontiert, dass man mit dem bisher erlernten Wissen nicht weiterhelfen kann. Als TCM TherapeutIn haben Sie nun die Möglichkeit, den PatientInnen alternative Behandlungsmöglichkeiten anzubieten. Die Ausbildung zur TCM TherapeutIn dauert drei Jahre und kann berufsbegleitend absolviert werden. Wenn noch zusätzlich die Prüfung zum Heilpraktiker abgelegt wird, kann eine PhysiotherapeutIn rechtlich selbst diagnostizieren und arbeitet in einer Praxis für private Kassen und Selbstzahler eigenständig. Die Behandlungen können mit den privaten Kassen abrechnet werden. Selbstzahler sind bei erfolgreicher Therapie gerne bereit die Kosten selbst zu tragen.

Einige PhysiotherapeutInnen behalten ihre Kassen-Praxen und arbeiten selbst mehr als TCM TherapeutIn. Die schweren Fälle aus der Physio-Praxis werden in die TCM Praxis weiter verwiesen. Dies erweitert nicht nur das Angebot, sondern bringt oft auch mehr Geld ein. Das selbstständige Therapieren und Diagnostizieren kommt hier dem eigenen Naturell sehr entgegen.

TCM Ausbildung nach Claude Diolosa am Avicenna-Institut in Freiburg

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